Lehrgangseinteilung

Besonderheiten des Unterrichts an der Berufsschule Korneuburg
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Die Berufsschule Korneuburg verfügt über ein Psychologenteam, welches in enger Kooperation mit den Lehrern der Schule zusammenarbeitet um den individuellen Bedürfnissen der Schüler zu entsprechen und diese optimal zu fördern.

Im Gegensatz zu allen anderen Berufsschulen Niederösterreichs, die lehrgangsmäßig geführt werden (acht- bzw. zehnwöchiger Lehrgang pro Lehrjahr), wird die Berufsschule Korneuburg jahrgangsmäßig geführt, d.h. der Unterricht ist auf das ganze Schuljahr aufgeteilt; die Schüler besuchen an zwei Tagen der Woche die Berufsschule.

Mehrer Untersuchung zeigen ein gedächtnispsychologisches Plus für die ganzjährige Berufsschule; dieser Vorteil kommt an der Berufsschule Korneuburg besonders bei lernschwächeren Schülern zur Wirkung, da bei massierter Lernarbeit die Grenzen ihrer Belastbarkeit leicht überschritten werden könnten.

Der theoretische Unterricht gliedert sich in drei Fachgruppen:

a) Fachgruppe I. Betriebswirtschaftlicher Unterricht, Politische Bildung, „Berufsbezogenes Englisch"
    und „Deutsch und Kommunikation"

b) Fachgruppe II. Fachtheoretischer Unterricht

c) Fachgruppe III. Praktischer Unterricht

Ergänzend wird in Schularbeitsgegenständen Förderunterricht in Kleingruppen angeboten.

In der Berufsschule Korneuburg wird der Unterrichtsgegenstand Praktische Arbeit nicht unterrichtet, da es sich bei den heimeigenen Werkstätten um reine Lehrwerkstätten handelt und daher während der gesamten Arbeitswoche praktische Arbeit im Sinne des Unterrichtsgegenstandes vermittelt wird.

Die dadurch freiwerdende Unterrichtszeit (zwei bis drei Unterrichtsstunden) wird durch ein erhöhtes Stundenausmaß in den fachtheoretischen Gegenständen der Fachgruppe II genützt, was eine ausführlichere Behandlung der einzelnen Unterrichtsthemen ermöglicht.

An der Berufsschule Korneuburg gibt es im Gegensatz zu allen anderen Berufsschulen Niederösterreichs keinen leistungsdifferenzierten Unterricht. Zu oft schon wurden unsere Lehrlinge, in ihrer Lebensgeschichte aus Bezugsverbänden "herausdiagnostiziert", meist unter der Vorgabe einer zusätzlichen, speziellen und differenzierten Förderung. Ergänzend wird in Schularbeitsgegenständen Förderunterricht in Kleingruppen angeboten.

Die gemeinsame Erarbeitung des Lehrstoffes unter Betonung und positiver Verstärkung der eingebrachten Schülerbeiträge, sowie die Heranziehung und der Transfer der Ausbildung in den Lehrwerkstätten, bilden das primäre methodische Konzept.